Richtige Pflege statt Überpflegung
Keramik und Feinsteinzeug sind extrem pflegeleicht. Der häufigste Fehler im Alltag ist die Nutzung von rückfettenden Reinigern oder Schmierseifen, die einen Schmierfilm bilden und Schmutz anziehen. Warmes Wasser und ein neutraler Allzweckreiniger reichen völlig aus. Säurehaltige Putzmittel sollten Sie im Bad nur sparsam einsetzen, da sie die Zementfugen mit der Zeit porös machen.
Fugen im Fokus
Die Fugen sind die sensibelsten Stellen jedes Belags. Verschmutzte Zementfugen lassen sich gut mit einer Paste aus Backpulver und Wasser reinigen. Besonders wichtig sind die elastischen Silikonfugen an den Übergängen zwischen Boden und Wand. Als sogenannte Wartungsfugen müssen sie regelmässig kontrolliert werden. Werden sie rissig, drohen Feuchtigkeitsschäden und Schimmel, weshalb ein rechtzeitiger Austausch durch den Fachmann entscheidend ist.
Kleine Schäden clever beheben
Fällt ein schwerer Gegenstand auf die Platten, ist das kein Grund zur Panik. Oberflächliche Abplatzer lassen sich mit speziellem Hartwachs oder Flüssigkunststoff aus dem Fachhandel optisch perfekt kaschieren. Bei tieferen Rissen kann ein Profi die betroffene Platte einzeln heraustrennen und durch eine Reserveplatte ersetzen, ohne dass der restliche Boden beschädigt wird.
